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Gründungs- und Pionierzeit


Gründer:
Alwin Weber-Frey

Gründer Alwin Weber-Frey (1857 - 1919) lebte mit seiner Familie in Chur,
wo er Mitinhaber der Lederhandlung «Lendi & Weber» war. Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts zog es ihn jedoch wieder in seine Heimatgemeinde Menziken zurück. Im Juni 1895 gründete er zusammen mit dem Kaufmann Robert Egli die «Riemenfabrik Menziken, Weber & Egli», im Volksmund bald
kurz «Riemi» genannt.

Die Riemenfabrik entwickelte sich rasch zu einem gut florierenden Unternehmen. Nach dem Austritt von Robert Egli wurde die Firma 1900
zur «Riemenfabrik Weber & Co.» umbenannt.

 


Oskar Weber-Wernli
(2. Generation) Im Jahre 1911 trat Oskar Weber-Wernli als Spross der zweiten Generation in das Unternehmen ein. 1919 verstarb der Gründer Alwin Weber leider allzufrüh im 62. Altersjahr. Er hatte noch Vorbereitungen für die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft getroffen, was sein Sohn sofort realisierte. Alwin Weber zählte zu den führenden Wirtschafts-Pionieren des Oberwynentals und zeigte sich dem technischen Fortschritt jederzeit offen.

 

Blütezeit und neue Fabrik

Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft verhalf der sich nach dem ersten Weltkrieg wieder rasch weiterentwickelnden Firma zu einer verbesserten Kapitalbasis. Gleichzeitig konnten auch weitere kompetente Fachleute in die oberste Geschäftsleitung eingebunden werden. So erstaunte es nicht, dass der Hauptlieferant, die Gerberei Olten AG, sich mit 20 % am Aktienkapital beteiligte und der erste Verwaltungsratspräsident, Fréderic Kunz - Direktor dieser Gerberei - war.

Bereits im Gründungsjahr der Aktiengesellschaft baute man ein eigenes Fabrikgebäude. Die engen Beziehungen zur Gerberei Olten wirkten sich für das Menziker Unternehmen befruchtend aus, indem für die renommierte Schuhfabrik Bally in Schönenwerd auch die Fabrikation von Lederschuhrahmen aufgenommen werden konnte. Diese neue Artikelgruppe entwickelte sich recht gut.

1955 wurde Oskar Weber Junior die Prokura erteilt und damit die aktive Mitwirkung der dritten Generation eingeleitet.

Wandel und Neuorientierung

Das Geschäft mit Lederartikeln verkümmerte zusehends. Zahlreiche Schuhfabriken und Gerbereien, darunter auch die Gerberei Olten, mussten schliessen.

Das Jahr 1968 war überschattet durch den Tod von Oskar Weber senior. Er verschied in seinem 82. Lebensjahr. Fast bis zu seinem Tode hatte er sich noch tagtäglich um «sein» Geschäft - seinem eigentlichen Lebenswerk - gekümmert.

Angesichts der düsteren Zukunftsperspektiven der Lederverarbeitungsbetriebe wurden in den 70er- und 80er-Jahren in der inzwischen ausgebauten Sportabteilung verschiedene Handelsvertretungen in den Bereichen Wintersport und Fussball übernommen, mit unterschiedlichem Erfolg. Mit der Uebernahme von zwei Auslandvertretungen von renommierten Leder- und Pferdepflegeprodukten und Reitsportartikeln im Jahre 1980 begann eine Neuorientierung im Grosshandel dieser erfolgsversprechenden Sparte. Das Programm wurde seither dank weltweiten Lieferantenbeziehungen laufend ausgebaut und machte im Jubiläumsjahr 1995 bereits 80 % des Gesamtumsatzes aus.

1983 wurde die alte Fabrik beim SBB-Bahnhof an ein benachbartes Unternehmen verkauft, nachdem sich die Möglichkeit ergab, das auf die Bedürfnisse der Firma genau zugeschnittene Gebäude der ehemaligen Strickwarenfabrik Meziken (STM) zu erwerben. Damit konnte gleichzeitig der alte Wunsch, die Angebotspalette vorteilhafter präsentieren zu können, verwirklicht werden. Im Jahre 1985 wurde der einstige Firmenname auf «Rilewa AG Menziken» verkürzt und gleichzeitig ein neues Logo geschaffen.

Erfolgreich in die 4. Generation

 
Vater Oskar Weber und Sohn Reto (3. und 4. Generation) im Show-Room der Rilewa AG

1991 trat Oskars Sohn Reto Weber in die Firma ein. Er hat den Bereich Reitsport nochmals bedeutend ausgebaut und führte die Rilewa AG als Geschäftsleiter in der vierten Generation erfolgreich in's zweite Jahrhundert.

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